Warum Lernen in Blöcken besser klappt
Stundenlanges Lernen am Stück fühlt sich fleißig an, bringt aber oft wenig: Die Aufmerksamkeit lässt nach, man liest Absätze dreimal. Feste Blöcke mit klaren Pausen halten die Konzentration länger oben. Sie helfen außerdem gegen das Aufschieben, weil „45 Minuten Kapitel 4“ überschaubarer klingt als „den ganzen Nachmittag lernen“.
Der Lern-Timer ist auf 45 Minuten Lernen und 10 Minuten Pause eingestellt. Nach drei Blöcken folgt eine Pause von 25 Minuten.
Ein Lernnachmittag mit dem Timer
| Block | Inhalt |
|---|---|
| 1 | Wiederholung vom letzten Mal, mit Karteikarten oder Fragen statt nur Lesen |
| 2 | Neuer Stoff: aktiv lesen, markieren, eigene Notizen |
| 3 | Übungsaufgaben oder alte Klausuren zum neuen Stoff |
| lange Pause | Essen, frische Luft, kein Handy-Scrollen |
Tipps für bessere Lernblöcke
- Abfragen statt Lesen: Sich selbst zu testen verankert Wissen besser als wiederholtes Durchlesen.
- Ein Fach pro Block: Themenwechsel mitten im Block kosten Konzentration.
- Handy weg: am besten in einen anderen Raum legen.
- Verteilt lernen: Lieber jeden Tag ein paar Blöcke als alles am Abend vor der Prüfung.